… in meine Ausstellung 25
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Anfangs 2024 sind wir im Fextal unterwegs. Nach einer Pause bei Gerstensuppe und heissem Tee treten wir ins Freie und werden von speziellem Licht überrascht. Keinerlei Strukturen sind im Schnee sichtbar, selbst die Grenzen des Winterwanderweges sind nur erahnbar. Nur selten ragen Steine oder ein kleiner Bach aus dem Schnee. Weder Licht noch Schatten, weder Vorder- noch Mittel- oder Hintergrund – für einen Fotografen eigentlich eine beinahe unmögliche Situation. Doch meine Kamera hält die ungewohnte Stimmung fest und etwas Kontrasterhöhung bei der Verarbeitung hilft mit, den Eindruck zu verstärken.
«Ein Whiteout ist ein meteorologisches Phänomen, das vor allem in Polargebieten und im Hochgebirge auftritt. Als Whiteout wird die Helligkeit beschrieben, die bei schneebedecktem Boden und gedämpftem Sonnenlicht (durch Bewölkung, Nebel oder Schneefall) beobachtet werden kann. Aufgrund der starken diffusen Reflexion des Sonnenlichts und der damit einhergehenden sehr hohen minimalen Leuchtdichte kommt es zu einer starken Kontrastverminderung, das gesamte Blickfeld scheint gleichmässig hell zu sein. Das hat ein Verschwinden des Horizontes zur Folge, Boden und Himmel gehen nahtlos ineinander über. Auch Konturen oder Schatten sind nicht mehr erkennbar, und der Beobachter hat das Gefühl sich in einem völlig leeren, unendlich ausgedehnten grauen Raum zu befinden.» Wikipedia
Die Fotos sind Teil meiner Ausstellung “vontagzutag” in der Galerie im Stadthaus Opfikon vom 13.03.25 bis 15.08.25
Werner Braun